Silber - das erste Buch der Träume



Silber - das erste Buch der Träume
Von Kerstin Gier

Mit Liv Silver tauchen wir ab in die Welt der Träume und somit in ungeahnte Bereiche und Welten von denen wir nie dachten, dass es sie geben kann.

Klappentext
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


                      
                                   
Zum Inhalt
Liv ist 15 Jahre alt und muss wieder einmal mit ihrer Mutter und ihrer Schwester umziehen. Seit einiger Zeit wechselt die kleine Familie fast jedes Jahr die Wohnung, die Schule und sogar oftmals auch das Land. Allerdings beziehen sie dieses Mal, nicht so wie versprochen, das  idyllische Cottagehäuschen, sondern eine vorübergehende Stadtwohnung, weil die Mutter einen neuen Liebhaber hat.
Es folgt eine lange Strecke über den üblichen Teeniealltag,so wie neue Schule, neue Freunde, süße Jungs, Cliquen, die merkwürdige Dinge tun und Beziehungen zu den neuen "Steifgeschwister". Plötzlich landet Liv in ihren Träumen in einer Art Parallelwelt, in der sie die geträumten Erlebnisse mit ihren Freunden teilen, und sich auch im Wachzustand noch erinnern kann.
Ab da wird es dann wohl spannend und gruselig.
Dämonenbeschwörungen,  Henry, der süßeste der süßen Jungs, und neue Bekanntschaften stehen auf dem Plan.

Meine Meinung
Dieses Buch ist für mich eher Mittelmaß. Ich habe lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden und mich mit den Hauptfiguren zu arrangieren.
 Auch bis es spannend wird, geht es recht lange und enthält viel Teeniegeplänkel, die Träume-Dämonen-Theorie bleibt für mich auch schwammig. Zum Ende hin wird die Situation zwar sehr abrupt aufgelöst, doch es beginnt einen ein bisschen unter den Fingern zu jucken. Man möchte schon gerne wissen, wie es weiter geht. Dies liegt aber meiner Meinung nach am absolut letzten Satz und nicht am Buch zuvor. Von daher werde ich den zweiten Teil eher weniger lesen.
Man fragt sich: War's das jetzt? Ok, es ist nur der erste Teil der Reihe, man hat trotzdem den Eindruck: Da musste jetzt ein Schluss her und zwar schnell.

Alles in allem bietet dieses Buch eine gute Teenie-Liebesgeschichte mit ein klein wenig Grusel. Den riesigen Hype darum verstehe ich persönlich jedoch wirklich nicht.

3***

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