Samstag, 25. Juni 2016

Seelenlos - Splitterglanz von Juliane Maibach



Seelenlos - Splitterglanz

von Juliane Maibach (Romantic Fantasy Roman, 317 Seiten)



Klappentext
“Gwen hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg aus einer fremden Welt zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?
Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die ihr Begleiter Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt – sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.”


Erster Satz (Prolog)

"Mit grossen Schritten eilte er den steilen Hang hinauf."

Inhalt
Die Welt hinter dem Spiegel ist ganz anders, als diese Welt, die wir hier kennen. Dies muss auch Gwen, eine Studentin für Informatik, am eigenen Leib erfahren. Als ihr Grossvater stirbt, vererbt er ihr eine kleine Schatulle mit einigen, auf den ersten Blick wertlosen, Gegenständen, wie ein kleines Buch, kleiner Spiegel und einen Rosenkranz. Als Gwen aber plötzlich wie durch ein Wunder durch den Spiegel in eine fremde Welt fällt, lernt sie Tares kennen. Der junge Mann ist ein ausgezeichneter Kämpfer, was für Gwen von grossem Vorteil ist, denn in dieser Welt begegnet man so einigen unfreundlichen und gefährlichen Kreaturen. Da gibt es zu, Beispiel die Asheiys. Doch weitaus schlimmer sind die Nephim, welche eine unglaubliche Macht besitzen und mit Vorliebe alles Leben zerstören, das sie antreffen. Davon gab es einst zwei: Aylen und Malek. Die ganze Welt lebte in Angst und Schrecken vor den Nephim, bis einst ein Göttlicher Aylen mit einem unglaublich starken Zauber zur Strecke brachte. Die Macht von Aylen hatte der Göttliche in einem Amulett aufgefangen, welches er kurz danach zerstörte und in der ganzen Welt verstreute, damit niemand je eine ähnliche zerstörerische Macht besitzen könne, wie Aylen sie einst hatte.
Tares ist auf der Suche nach den Splittern des Amuletts, da man dem die Fähigkeit zusagt, Wünsche zu erfüllen. Da Gwen diese Spiltter spüren, und ihr Leuchten sehen kann, nimmt Tares sie kurzerhand mit auf seine Reise. Unterwegs begegnen sie vielen bösen Kreaturen und müssen gefährliche Kämpfe hinter sich bringen. Doch sie begegnen auch einigen neuen Wegbegleitern.
Sie werden zu einer lustigen Reisegruppe, die sich immer wieder darüber erfreut, dass Gwen zurück in ihre Welt gehen, und ihnen neue Fertiggerichte mitbringen kann. Zwischen Gwen und Tares beginnt die Luft zu knistern und sie kommen sich im Laufe des Buches immer näher...
Doch die Idylle des Lebens als Splittersucher täuscht... Einer unter den Reisenden ist eine schreckliche Kreatur, und dies ist nicht die Asheiy - Frau, die ihre wahre Identität früh preisgibt..
Auch Gwen bemerkt, dass sie noch andere Fähigkeiten hat, als nur das Aufspüren der Glutamulettsplitter. Doch woher hat sie diese Fähigkeiten? Und was ist mit dem anderen gefährlichen Nephim "Malek"?

Textauszug
"Da war ein kleines schwarzes Symbol, ein Kreis, durch den sich zwei weitere Kreise zogen, und drei kleine geschwungene Linien, die diese kreuzten.
"Das darf doch wohl nicht wahr sein! Wo kommt das her? Und was ist das überhaupt?"
"Ein Zeichen, damit ich dich wiederfinde", erklärte Tares ungerührt.
Gwen glaubte, sich verhört zu haben. "Du hast mich wie einen Hund tätowiert?! Nur damit du mich, falls ich weglaufe, wiederfinden kannst?!"
"Damit ich dich aufspüren kann, falls dir etwas zustossen sollte", korrigierte er.
Für einen kurzen Moment verstummte sie, als sie den Ernst in seinen Augen sah. Hatte er sie tatsächlich beschützen wollen?
Nun grinste er leicht. "Aber für den Fall, dass du wegläufst, ist es natürlich auch praktisch."
(Seite 182, E-Book)

Meine Meinung
Ein toller Auftakt für eine Reihe. Den Schreibstil von Juliane Maibach mag ich sehr.
Die Autorin schafft es, jedem der Charaktere eine tolle Geschichte und ein plausibles Eigenleben einzuhauchen, ich konnte mich mit Gwen sehr gut identifizieren und einen eigenen Tares zu haben wäre bestimmt auch toll =). Ich mag jeder der Personen in dem Buch, bis auf Malek, und würde gerne selbst in diese Welt hinter dem Spiegel eintauchen können.
Leider geht es mir, im Vergleich zum Ende, am Anfang etwas zu lange, bis die Geschichte ins Rollen kommt. Dennoch fand ich das Buch von Beginn an fesselnd.
Das Ende kommt sehr abrupt und unerwartet, was ich etwas schade finde! Aber es heisst für mich im Endeffekt einfach: Schnell das Buch Nummer 2 lesen =)
Ich kann den ersten Teil der Reihe nur empfehlen!   


Reihenfolge
Seelenlos - Splitterglanz
Seelenlos - Himmelschwarz
Für dieses tolle Buch gebe ich gerne 4,5 **** und freue mich sehr auf den nächsten Teil.
Vielen Dank, liebe Juliane Maibach, für dein Rezensionsexemplar!

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