Donnerstag, 3. November 2016

Mondprinzessin von Ava Reed

Vorwort
Ich muss hier einfach erwähnen, dass ich das Cover absolut liebe. Es trifft total meinen Geschmack und wenn ich nicht sowieso wüsste, dass mir die Bücher von Ava sehr gut gefallen, so hätte ich es spätestens mit diesem rausgefunden, denn bei diesem Anblick musste ich einfach sowieso zulangen J

Klappentext
Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...



Erster Satz
„Seit Anbeginn der Zeit waren Erde und Mond Freunde.“

Inhalt
Kurz vor ihrem 17ten Geburtstag geschehen seltsame Dinge in Lynns Leben. Zum ersten Mal überhaupt erfährt sie, was es heißt, jemanden zu kennen, der einen auf eine eigene Weise mag. Denn Lynn hat keine Freunde. Sie wohnt seit sie denken kann in einem Heim und wird dort als Außenseiterin gemobbt und schlecht behandelt. Daher ist es auch kein Wunder, dass, als ihre Welt zusammenbricht, sie keine Hilfe der anderen Jugendlichen oder der Heimmutter erwarten muss. So zieht sie sich zurück. In diesem Moment wird sie angegriffen und schwer verletzt. Doch zum Glück wird sie von einem jungen Mann gerettet, der sie sogleich auf den Mond verfrachtet, wo Lynn ihren richtigen Namen kennenlernt und gesagt bekommt, dass sie eigentlich die Mondprinzessin ist und als Baby entführt wurde. Nun gilt es für die Wachen herauszufinden, wer Lynn entführt hat und wieso. Als jedoch endlich die Zeit der Antworten gekommen ist, ist es leider schon zu spät…

Meine Meinung
Wie ich vom Cover erwartet habe, dreht es sich um ein Mädchen, das auf dem Mond eine Prinzessin ist. Und ja, dieses Mädchen ist Lynn. Es geht auch um eine Liebesgeschichte und irgendwie auch darum, zu erkennen, dass im Leben nicht immer alles glatt läuft und man dennoch das Beste draus machen muss, soll und kann. Lynn ist eine Kämpferin und Juri ist ihr Held. Ich mag alle Hauptfiguren und auch deren Begleiter wahnsinnig gerne und konnte mich angenehm mit ihnen anfreunden. Auch der Schreibstil ist toll, ich fand vor allem die wechselnden Perspektiven sehr schön eingebaut. Das Lesen wird absolut nicht langweilig.
Durch das bittere Ende musste ich mich viel zu schnell wieder von einigen tollen Leuten trennen, was mich doch schon ziemlich mitgenommen hat, doch so spielt wohl auch das Leben.

Textauszug
„Ich bin keine Prinzessin.“
„Es wird nicht wahr, nur weil du es immer wieder sagst. Das ist nichts weiter als ein Name, ein Titel. Du bist eine Prinzessin, weil deine Eltern König und Königin sind. Das sagt dir nicht, wer du als Person bist. Du bleibst du – wenn du das möchtest.“
(Seite 101)

Fazit
Ich würde das Buch jedem empfehlen! Aber nur mit einer großen Packung Süßigkeiten und Taschentücher wenn’s ums Ende geht. Es ist ein verträumtes Buch, das einen mal wieder einige Ecken und Kanten der Welt vorhält und dennoch zum Träumen verleitet.
Ich würde mir noch viel mehr von Lynn und Juri wünschen! Möchte an dieser Stelle aber auch irgendwie meinen Respekt an die Autorin geben: Mit so einem Ende habe ich nicht gerechnet und denke mir, dass es sehr schwer ist, an diesem Punkt eine Geschichte zu beenden.

 Für mich gibt es alles in allem 5 Sterne, obwohl ich für den Schluss einen abziehen müsste – der gefällt mir nicht :-P

„Wir werden uns wiedersehen.“

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