Montag, 19. Dezember 2016

Die Dreizehnte Fee – Entzaubert von Julia Adrian



Klappentext

"Ich bin der Anfang, ich bin das Ende." Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt. Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen. Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln. Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!

Erster Satz

„Wir sind Geschichten.“

Inhalt

Nach der Entführung Liliths aus dem letzten Teil, kommt es nur schlimmer für die Königin… Ein Eissplitter steckt ihr tief im Herzen und hindert Lilith daran, ihre Magie zu entfalten, oder die Magie ihrer Schwestern zu nutzen. Deshalb kann Lilith sich auch nicht wehen, als alle verbliebenen Schwestern und ein Mogul in die Eiswüste kommen, um über den weiteren Verbleib der Königin zu richten. Zum Glück wird Lilith von Olga, einem Goldkind, gerettet und zum Hexenjäger gebracht. Dieser ist wie gewohnt kalt und abweisend, aber dennoch zeigt er einige kurze Momente der Zuwendung für Lilith.. Welche sich nach einer kurzen Phase des Wiedersehens einmal mehr entführen lässt. Dieses mal von einer anderen Schwester, und die Königin schwört sich Rache für jeden Verrat an ihr, ihren Kindern und ihren Liebsten. Denn die Königin ist ein Monster. Doch sie ist bei weitem nicht das schlimmste, das in Lilith lauert…

Meine Meinung

Der Einstieg gelang mir wieder gut und die Geschichte knüpft direkt an die Geschehnisse aus dem ersten Band an. Ich mag den Schreibstil sehr und mir gefällt die Thematik. Meine offenen Fragen wurden (teilweise) geklärt, aber ich bin mir sicher, dass sie im dritten Teil endgültig beantwortet werden. Ich mag die Rückblicke in den einzelnen Sequenzen, doch etwas wirr ist es schon, meiner Meinung nach. Ich hätte für die Sequenzen lieber eigene Kapitel gehabt, denn darin werden so viele wichtige Themen behandelt… 

Was hat es mit dem Hexenjäger auf sich? Werden alle Feen sterben? Kann Lilith Überleben, trotz der Feenmutter? Und wo bleibt die Königin? Erlangt sie ihre magischen Fähigkeiten, ihre Macht zurück?

Wertung

Für mich gibt es für dieses wunderbare Buch 4,5 Sterne, da ich den ersten Band ein kleeein wenig besser fand 

Ein grossartiges Buch <3

4,5 *****



Reihenfolge

Die Dreizehnte Fee – Erwachen

Die Dreizehnte Fee – Entzaubert

Die Dreizehnte Fee – Entschlafen

Samstag, 17. Dezember 2016

Elfenfehde Zweimal im Leben von Mariella Heyd

Elfenfehde, der Auftakt einer spannenden zweiteiligen Reihe. Hätte ich das Buch nicht direkt von der lieben Mariella Heyd als Rezensionsexemplar bekommen, hätte ich es mir wohl nicht gekauft,  da ich ein absoluter Coverkäufer bin und Menschen auf der Titelseite nicht mag. Ich wäre schön blöd gewesen, hätte ich es nicht gelesen, denn ich bin begeistert. Einige kleine Punkte habe ich, die meiner Meinung nach nicht optimal sind, aber die Geschichte ist sehr spannend und gut ausgedacht. Ich mochte das Buch sehr!




Klappentext: 
«Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.»

Feodora wird nach einem Meteoritenabsturz in die Anderswelt mitgenommen und lernt ihre angeblichen Eltern kennen. Sie kann es nicht glauben, dass dies ihre eigentliche Heimat sein soll. Alle ihre Freunde und Familie in der Menschenwelt scheinen nicht mehr da zu sein und der Fremde verlangt von ihr, dass sie ihm vertraut und sich mit ihm auf eine gefährliche Reise zu drei mürrischen Zauberern machen soll, um ein Gift zu bekommen. Feo beschließt, dass sie die beiden Welten retten muss und geht mit dem Fremden mit.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, ich war schnell in der Geschichte angelangt und konnte gut mithalten. Ich mochte den einfachen Schreibstil der Autorin und fand auch die ziemlich leicht gehaltenen Dialoge gut. Die Reise von Feo ging schnell voran, es gab zwar einiges an Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen, die man kennenlernte, es war jedoch alles recht zügig und schnell durch, dafür sicher nicht langweilig, obwohl ich mir zum Teil gewünscht hätte, etwas länger bei den Personen zu verweilen. Gegen Ende wurde das Buch dann jedoch nochmal etwas langatmiger, als Feo wieder in die Menschenwelt kommt, geschieht ziemlich lange nichts mehr. Ich war froh, als es dann wieder weiter ging, denn das Ende ist spektakulär!

Mit Feo konnte ich mich gut anfreunden, sie ist nicht zu mutig und aber auch nicht zu sehr eine Lady. Ich mochte auch Zerdon, Leon und die anderen Freunde und Familienmitglieder von Feo, denn es scheinen mir ziemlich lebensnahe Charaktere zu sein, was mir gut gefällt.
Für mich ist es alles in allem ein gelungenes Buch und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil. 

Wer eine kurze Zeit in einer anderen, spannenden, magischen Welt verweilen möchte, hat hier ein perfektes Kunstwerk gefunden, das man sehr geniessen kann.

Für mich hat dieses Buch definitiv 4**** verdient.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Noel und Noelle von Nicky P. Kiesow

Auf knapp 150 Seiten erzählt die Autorin eine Geschichte über einen Jungen, dessen Leben zwar magisch. Aber absolut nicht gut verläuft. Als plötzlich ein Mädchen auftaucht, Gerät das sowieso schon nicht normale Leben von Noel total aus den Fugen.



Klappentext:

«Obwohl viele Jahrhunderte vergangen und die Drachen und Riesen in die Berge verbannt worden sind, herrscht immer noch ein steter Kampf zwischen Menschen und Bestien. Noel, der Sohn einer einfachen Hexe, wünscht sich nichts sehnlicher, als der Knechtschaft des Hexenclans zu entkommen. Aber er muss bald einsehen, dass das Schicksal etwas ganz Anderes für ihn bereit hält. Kurz bevor er sich dem Abschlussritual seines Volkes stellen kann, das ihm den Weg in die Freiheit ebnen soll, wird sein Leben von einem unerwarteten Familienmitglied völlig auf den Kopf gestellt – Noelle, die Feuertochter, zwingt ihn zwischen die Fronten. Aber kann er sich wirklich auf ihre Seite stellen und sein Volk im Stich lassen?»

Erster Satz: «Ich bin einzigartig.»

… doch genau dies wird im Laufe des Buches in Frage gestellt…

Das Buch ist aus verschiedenen Sichten in Form eines Tagebuches geschrieben.

Ich möchte den Schreibstil sehr, konnte mich aber leider nicht so ganz in die einzelnen Personen einfühlen. Ich finde die Geschichte im grossen ganzen wirklich sehr spannend, konnte aber im ersten Teil noch nicht allzu viel Spannung entdecken. Ab der zweiten Hälfte des Buches wurde es für mich etwas wirr, das erste Auftreten von Noelle war für mich mit einem grossen Fragezeichen besetzt. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Buch jedoch immer spannender. Auch der Drache vom Cover kommt endlich zum Zuge.

Alles in allem kann ich sagen, ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, da es endlich interessant wird, denn wenn die Geschichte nicht so kurz gewesen wäre, hätte ich sie bis hierhin wohl irgendwann abgebrochen.

Für mich bekommt dieses Buch, aufgrund der letzten rettenden Wendung 3,5 ****, obwohl ich auf eine deutliche Verbesserung gespannt bin!

Montag, 12. Dezember 2016

Mein Lesejahr 2016

Mein Lesejahr 2016



Das Hilight (Einzelbuch) ;-( <3
Die Mondprinzessin von Ava Reed
Das Hilight (Reihe) <3
Edingaard von Elvira Zeißler
Viel besser als gedacht (5*****)
Rubinsplitter Funkenschlag von Julia Dessalles
Kurz aber knackig (5*****)
Die Chroniken der Seelenwächter von Nicole Böhm
Und weil es auch ein absolutes Hilight war (5*****)
Die Seelenlos Reihe von Juliane Maibach

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Federleicht – wie Schatten im Licht von Marah Woolf

Ich kann euch die Federleicht Reihe ans Herzen legen, es sind alles sehr spannende und wahnsinnig einfallsreiche Geschichten, bzw eine grosse Geschichte
Ich mag dieses Buch sehr gerne, da es nochmal eine neue Seite einbringt. Es kommt Spannung auf und es werden Details erörtert, die zuvor nicht bekannt waren und mich das Buch auch aus einem anderen Blickwinkel als dem von Eliza, sehen liess. 


Klappentext:
«Eliza beschließt, nach dem Sommer ihr Studium in Stirling anzutreten. Frazer und Sky besuchen sie dort regelmäßig. Doch dann überreden die beiden sie, einer Einladung der Elfenkönigin zum Samhainfest in Avallach zu folgen. So wird das natürlich nichts mit ihren guten Vorsätzen, ein normales Leben zu führen. Während der Samhainzeremonie geschieht das Unfassbare - Eliza, ihre Freunde und Cassian finden sich in einem Haus wieder, in dem die unmöglichsten Dinge vor sich gehen. Während ihre Freunde überglücklich sind, ist Eliza bald die Einzige, die sich noch an ihr echtes Leben erinnert. Allerdings hat sie keine Ahnung, wie sie dorthin zurückgelangen können und ob sie die Opfer, die ihre Freunde dafür bringen müssen, tatsächlich verlangen kann.»

Erster Satz:
«War es zu viel verlangt, Eliza zu ihrem Abschlussball zu begleiten?»

In diesem Teil der Federleicht Reihe passiert nach einem Unfall alles auf einmal. Zuerst rettet Cassian Eliza, denn er befürchtet, dass jemand nach ihrem Leben trachtet, um das Siegel an sich zu reißen. So falsch liegt Cassian leider auch nicht… Denn am Samhainfest in Avallach werden Eliza und ihre Freunde ins Feuer gestoßen und landen an einem Fremden Ort. Elizas grösstes Ziel ist es, sich und ihre Freunde vor der grossen Gefahr des Todes zu retten und zurück nach Avallach zu kommen. Leider danken ihr dies nicht alle Freunde gleich, denn dies bedeutet, etwas wichtiges aufgeben zu müssen. So kämpft Eliza ziemlich lange alleine für das wohl von allen.

Ich fand den Schreibstil wieder super und konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Zu Beginn des Buches kam ich super gut rein, obwohl es weiterging, wo es im letzten Buch aufgehört hatte. Ich finde die Autorin Marah Woolf lässt sich immer wieder super spannende neue Wendungen der Geschichte einfallen und sie macht es einen leicht, sich nicht zu langweilen. 
Die Charaktere sind wieder gut gesetzt und es kommen neue, wichtige Personen Hinze, jedoch gibt es auch einen tragischen Verlust, mit dem mich Marah wieder mal total geschockt hat! Für mich kam dieser Schicksalsschlag etwas zu früh, denn ich könnte mich mit der Figur noch nicht so anfreunden, obwohl ich auf dem Weg dazu war. 

Es ist ein schönes Buch und mein Fazit dazu ist auf jeden Fall «Freundschaft übersteht alles» und das Buch bekommt 4,5 *****.