Samstag, 7. Januar 2017

Irrlichter von Pia Hepke


Ich habe das Buch Irrlichter - das Licht zwischen den Welten von Pia Hepke gelesen, weil mir das Thema und das Cover gut gefällt. Ich kann nur sagen, ich wurde nicht enttäuscht.


1. Satz: "Nicole schaute sich in dem dämmrigen Licht um."

Klappentext: " Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt?
Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten."

Nun zum Inhalt - Das Buch startet schon spannend, denn Nicole muss und will herausfinden, ob bei ihnen auf dem Friedhof tatsächlich Irrlichter zu finden sind. Es startet also sehr schnell schon mit dem eigentlichen Thema... Und dann kommt alles ganz anders, als Nicole es dachte. Das ganze Buch kommt meiner Meinung nach anders, als gedacht. Ich hatte natürlich in etwa eine Vorstellung, was ich von dem Buch erwarte und dies wurde definitiv übertroffen. Ich dachte nicht, dass ein Buch mit so wenig Seiten eine so grosse und interessante Geschichte beinhalten kann, die am Ende dann doch nochmal anders gekommen ist, als ich erwartet habe. Ich bin positiv überrascht.
Das Buch hat einen guten roten Faden und ist vom Schreibstil her einfach zu verstehen. Der Aufbau der Geschichte ist nicht langweilig und hält sich meiner Meinung nach an keiner Stelle zu lange auf, sondern geht in einem angenehmen Tempo voran.
Die Tiefe der Charaktere lässt für mich etwas zu wünschen übrig, so erfährt man zum Beispiel von Nicoles bestem Freund Simone doch nur sehr wenig. Auch seine Namenswahl hat mich ziemlich gestört, da "Simone" für mich weiblich ist und "Simon" männlich, aber daran möchte ich mich nicht aufhängen. Die Hauptpersonen wie Wrin und Nicole mochte ich sehr.
Das Ende hat mich total zerstört! Im positiven Sinne - es ist ein sehr gelungenes Ende, aber ich war froh, dass ich danach nur noch zu Hause geblieben bin und ein neues Buch beginnen konnte.

Alles in allem gebe ich dem Buch leider nur 3,5*** , da ich hin und her gerissen bin, ob ich es jetzt wirklich gut, oder durch die vielen Kleinigkeiten, die für mich nicht stimmten, doch eher nicht so gut fand. Doch die Idee des Buches überzeugt mich - Einige Seiten mehr wären allerdings auch schön gewesen.

Reihe: Ja
Seitenzahl: 177 Seiten
ISBN: 10: 150752627x

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