Der Zauber des Phönix von Johanna Benden

Ich durfte durch die Gruppe Rezensionsexemplare auf Wanderschaft das Buch über den Zauber des Phönix lesen. Dafür entschieden habe ich mich wiedermal aufgrund des tollen Covers... Und ich wurde nicht enttäuscht.

Klappentext: "Liebe ist bloss eine chemische Reaktion, die den Fortbestand der eigenen Art sichert. Bei der Wahl des Lebenspartners höre ich besser auf meinen Verstand als auf wildgewordene Hormone.


Margareta ist die einzige Erbin des Handelskontors Fredenhagen in Lübeck. Nach ihrem Studium scheint sie ihren Platz im Familiengeschäft gefunden zu haben. Endlich bekommt sie die Anerkennung, um die sie lange Zeit gekämpft hat. Doch rätselhafte Ereignisse und ungewöhnliche Stimmungsschwankungen lassen die junge Frau plötzlich an ihrem eigenen Verstand zweifeln. Emotionen und Erinnerungen aus der Vergangenheit überkommen sie. Sie fühlt sich zudem von angsteinflößenden Schuppenwesen bedroht und wird immer wieder bewusstlos. Doch was ist Realität, was Illusion? Als sie in einem psychiatrischen Krankenhaus aufwacht, lernt sie Jan kennen. Was will er von ihr? Was hat es mit seinen abstrusen Geschichten über Drachen und Magie auf sich?
Sind die Geschichten am Ende alle wahr?"

Ein Buch, über Drachen und Menschen, welches in einem neumodischen, modernen Stil geschrieben wurde. Ich mochte den Schreibstil nicht auf Anhieb, da es zum Teil ziemlich lange und komplizierte Sätze gibt, doch mit der Zeit konnte ich mich gut damit anfreunden.
So wie der Schreibstil, so ist auch die Geschichte sehr modern und aktuell geschrieben. Es gibt auch Handys mit WAP und viel Technik. Leider hat es mich erstaunt, dass, trotz dem Bezug zu den aktuellen Themen, das Wort Eskimo im Buch vorkommt, da dies ja eigentlich veraltet und unangebracht ist - nur als kleine Randbemerkung.

Zu der Geschichte:
Ich fand den Anfang wirklich schwierig. Ich habe mir mehrere Male überlegt, das Buch abzubrechen. Es wird zu Beginn wahnsinnig viel über den Beruf von Maggie geredet. Sie arbeitet mit Computern - ist also irgendwie in der IT- Branche. Leider wurde dies für mich als Laie zu ausführlich und zu lange bearbeitet. Ich habe da einiges nur überflogen und die Geschichte trotzdem super verstanden.
Etwa ab der Hälfte des Buches wurde die Spannung erhöht. Von da an gefiel mir die Stimmung immer besser. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch eine kleine Liebesgeschichte, doch darauf möchte ich nicht zu sehr eingehen.

Auf jeden Fall finden die fantastischen Elemente auf den 530 Seiten durch die Schuppenwesen und Drachengeschichten viel Platz, was ja auch nicht erstaunlich ist, da es um einen Phönix geht, so wie der Titel des Buches besagt.

Die Charaktere werden im Laufe des Buches immer tiefgründiger und menschlicher. Und das, obwohl nicht alle Menschen sind. Es gibt sehr viele verschiedene Personen, womit ich ab und zu etwas Mühe hatte, doch ich fand fast alle schön gestaltet. Einzig Maggie gefiel mir manchmal nicht so sehr, da ich sie irgendwie teilweise ziemlich naiv fand. Aber ich weiss ja auch nicht, wie ich in dieser Situation reagieren würde.

Für mich aufgrund der langen "Durstphase" leider nur 3 Sterne, obwohl sich das Buch lohnt, wenn man so lange durchhalten mag.

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