Das Erbe der Macht - Aurafeuer von Andreas Suchanek

Ich habe mich an eine neue Reihe heran gewagt. Und ich muss doch sagen, dass sie mir erstaunlich gut gefällt.

Beschreibung: "Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jennifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern."


1. Satz: "Ich habe versagt."

Der Einstieg in diese Buchreihe ist toll gestaltet. Wir lernen, gemeinsam mit dem Neuling Alex, alles von Null her kennen. Da weder Alex noch der Leser zuvor eine grosse Ahnung hat, worum es geht, bleibt so einiges im Dunkeln.
Die Erzählerperspektive wird im Laufe des ersten Bandes immer wieder gewechselt, was dem Leser im Vergleich zu Alex einen kleinen Vorsprung gewährt.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und hat eine junge Sprache. Der Aufbau der Geschichte ist zu Beginn etwas wirr, da es viele neue Ausdrücke und Leute gibt, die kennengelernt werden müssen.
Andreas Suchanek schafft es aber trotz dem hin und her eine konstante Spannung aufzubauen und diese zum Schluss mit einem bösen Cliffhanger noch zu verstärken - wie gemein!
Zu den Charakter kann ich noch nicht allzuviel sagen, da es noch zu wenig Gesprächen mit Tiefgang kam. Einzig Jen und Alex kenne ich schon etwas besser und ich mag Jen sehr. Sie ist wirklich tapfer.
Es kommen immer wieder neue Charaktere dazu, so zum Beispiel die Schattenfrau, von der niemand weiss, wer sie ist, oder einige Namen, die man schon öfter in der Weltgeschichte gehört hat.

Alles in allem ein spannender Auftakt für eine Reihe, die ich auf jeden Fall weiterlesen möchte. Es hat einige Sachen, die mir noch nicht so gefallen haben, zum Beispiel das Verwirrende Hin - und her und die vielen verschiedenen Personen, um die es sich dreht. Doch da kommt man als Leser bestimmt mit der Zeit rein.
Für mich gibt es sehr gute 3.5 Sterne.

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