Sonntag, 20. August 2017

Ewigkeitsgefüge von Laura Labas

Da ich ein absolutes Drachenmond Fangirl bin, musste ich mir dieses Buch natürlich auch zulegen!
Und ich habe es gelesen. Was soll ich sagen? Ich habe viel positives und auch einiges negatives über dieses Buch gehört. Also versuche ich nun mal meine Meinung dazu kundzutun.

Klappentext:
»Er war ein Gott, der keiner sein wollte."

In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox´ wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt. Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen. Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.


Erster Satz: "Da war das Licht und da war die Dunkelheit und aus dem Licht entsprangen Arax'va, Belmin und Corma."

So der Einstieg. Es war schon von Beginn an etwas verwirrend, denn die Welt, in der diese Geschichte spielt, ist ganz anders als die Welt, in der wir wohnen. Um das alles besser zu verstehen, hat es zu Beginn des Buches eine kleine Legende über die Arten der Menschen/ Wesen, die es in dem Buch geben wird und zu welchem Volk sie gehören. Das fand ich sehr sinnvoll und auch hilfreich.
Als ich die erste Verwirrtheit überstanden habe ging es sogleich spannend weiter. Denn Spannung kann Laura Labas wirklich aufbauen. Leider war es mir zu viel Geschichte auf einmal. Es waren so viele Informationen, bis ich diese wirklich aufgenommen und verarbeitet hatte, kam schon der nächste und noch ein heftiger Schlag für die Hauptdarstellerin. Mir ging es manchmal etwas zu schnell und ich sah die Logik hinter einigen Sachen nicht. Leider kam mir dann das Ende ebenfalls viel zu schnell und zu plötzlich. Ich war noch mitten in der Geschichte und da war sie dann einfach fertig. Natürlich wurde ich darauf vorbereitet, doch auf dem letzten Seiten geschah noch so viel, dass es eigentlich auch einen zweiten Teil hätte geben können.


Laura Labas Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr angenehm. Sie schreibt jung und modern, flüssig und spannend. Auch die Story an und für sich fand ich wirklich sehr spannend mit ihren kleinen Hinweisen, die zu der Lösung hin deuteten, aber erst am Schluss erkannt wurden. Wirklich toll, auch wenn manchmal zu plötzlich und zu wirr für mich. Die Grundidee war absolut mein Ding.
Bei den Charakteren verstand ich leider die Handlungen nicht immer, mochte auch nicht alle so sehr, wie die Protagonistin. Ich wäre in gewissen Situationen viel vorsichtiger gewesen. Also zum Glück war da Lydia und nicht ich, sonst wäre es nicht so schnell vorwärts gegangen (hihi, ja ich bin ein "Schisshase").

Also alles in allem ein tolles Buch mit einer guten Geschichte. Wenn man sich sofort in eine andere Welt einfinden kann und mit allen Gegebenheiten klar kommt, ist es eine wirklich spannende und packende Idee mit vielen Neuen Aspekten, Liebe und einer tollen Erzählung.
Auch wenn es zum Teil in dem Buch sehr schnell vorwärts ging und ich nicht alle Figuren wirklich mochte, so war es von der Spannung her und der Intensität, mit der mich das Buch gepackt hat, ein perfektes Lesevergnügen.


Daher gebe ich dem Buch sehr gerne 4 Sterne und freue mich auf weitere Bücher von der Autorin und dem tollen Drachenmond Verlag.

Dienstag, 1. August 2017

Eryleion von Lani Sommerfeld

Als Teil einer wundervollen Blogtour durfte ich dieses spannende Buch lesen und rezensieren.
Zu Beginn war ich etwas erschrocken, da es über 600 Seiten hat - was meiner Meinung nach doch eine Menge ist, doch als ich in die Geschichte eingetaucht bin, waren diese vielen Seiten total vergessen.


Klappentext:
"Was zunächst wie ein Traum erscheint, entpuppt sich als bittere Realität:
Die Freunde Daniel und Frank erwachen in einer fremden Welt, ohne zu wissen, warum sie hierhergelangt sind.
Obwohl sie von einem faszinierenden Reitervolk aufgenommen werden, erfahren sie auch von ihm nichts über die Umstände ihrer Anwesenheit. Schließlich brechen sie auf, um einen geheimnisvollen Weisen und somit die Antworten auf all ihre Fragen zu finden.
Doch die lange Reise trennt die beiden Freunde und bringt sie in große Gefahr. Ein Schatten hat sich in dieser Welt festgesetzt, der die Existenz der beiden Fremden fürchtet.
Das Dunkel ist aber nicht die einzige Macht, die Daniel und Frank beobachten lässt …"

Erster Satz des ersten Kapitels: 'Syrene, das weiße Pferd hob erschrocken seinen Kopf.'

"Lani Sommerfeld", also Andreas Plätzold/ Otter, hat einen wundervollen Einstieg in das Buch, eine neue Geschichte, mit viel Fantasy und auch etwas Liebe und Romantik, gestaltet. Es fiel mir wirklich leicht reinzukommen und mir die Gegend und die ganzen Eindrücke bildlich vorzustellen.
Leider muss ich sagen, dass ich an gewissen Stellen etwas Mühe mit dem Schreibstil hatte, oder vielmehr mit der Wortwahl als beschreibendes Mittel von Gegebenheiten, als ich mich aber daran gewöhnt habe, ging es dann mit dem Lesen gut voran.
Ab zirka der Hälfte fand ich den Stil und die Schreibweise, die Stilmittel, flüssig und gut eingebaut.
Die Charaktere fand ich schön beschrieben und gut gestaltet, sie geben sich auch mal lustigen Momenten hin und sind trotzdem ernstzunehmende Personen mit Tiefgang.
Ab den ersten (ca) 100 Seiten fand ich die Geschichte spannend und das Buch geht mehr und mehr seinen Weg, nimmt neue und auch vergangene Wege ernst und baut Spannung auf, die bis zum Schluss stetig angehalten; sogar erhöht wird.
"Lani Sommerfeld" hat wundervolle Ideen und sehr schöne Ansätze! Bei der Ausarbeitung hätte ich mir teilweise ein bisschen mehr gewünscht, bei mir kam manchmal der Funke einfach nicht ganz an. Zum Glück ist dies ja bekanntlich subjektiv. Ansonsten eine sehr tolle Stimmung im Buch, eine interessante Geschichte mit vielen Dingen, die ich in unserer, realen Welt nur allzu gern auch mal hätte..

Für mich ein Buch mit vielen spannenden und fantastischen Einflüssen, schönen Charakteren und 'Eintauchfeeling'.
Leider gab es doch einige Punkte, die mir nicht soo gut gefallen haben, daher für mich ein Buch, das ich zwar sehr gerne empfehlen möchte, aber trotzdem 'nur' 4 Sterne gebe.

Coveranalyse Eryleion

Ich möchte gerne mit euch das Cover von Eryleion genauer anschauen :)
Was fällt euch als erstes auf?


Mir fällt als allererstes der Rock und der Kopf der Frau, sowie der Titel auf.
Daher komme ich kurz zum Titel: Ich habe mit Andreas Otter geschrieben und ihn nach dem Titel gefragt. Das fand ich recht spannend; Eryleion ist der Name der  fremden Welt, den die Bewohner ihr gegeben haben, das Interessante dabei ist, dass der Name "Eryleion" tatsächlich erst nach Beendigung des Buches entstanden ist. Vorher hatte Andreas Otter/ Lani Sommerfeld einen anderen Namen, welcher jedoch nicht so gut gepasst hat. Ich finde der Titel fügt sich sehr schön in das Cover ein. Auch farblich und von der Schriftart her sehe ich ein Zusammenspiel mit dem Hintergrund und den Verzierungen.
Nun komme ich zur Frau. Sie sieht vom Leser weg und zieht einen Pfeil aus ihrem Köcher. Den Bogen in der rechten Hand bereit. Für mich sieht es aus, als ob eine Frau, mit spitzen Ohren, sich für eine Schlacht/ einen Kampf vorbereitet. Sie steigt aus dem Nebel in den Wald, welcher von einem Mond erhellt wird, in dem wohl viele Gefahren lauern.
Am Rand des Covers hat es diese schönen schnörkeligen Verzierungen, welche dem Bild etwas die Härte nehmen und eine weichere, verspielte Note reinbringen. Farblich liegt das Cover Ton in Ton - Grün, Orange und Weiss, vorallem aber Grün, weshalb ich gleich eine Verbundenheit mit der Natur im Kopf habe, natürlich auch durch die Bäume im Hintergrund.
Wie seht ihr das Cover? Ähnlich wie ich? Oder habt ihr ganz andere Interpretationen? Ich bin sehr gespannt :)

Eryleion Gewinnspiel

Es gibt natürlich auch etwas zu Gewinnen <3

Was gibt es zu gewinnen?
🎉Ein T-Shirt in der passenden Grösse zu Eryleion <3
🎉Eryleion Lesezeichen

Was müsst ihr dafür machen?
❤Es können zwei Lose gesammelt werden: Für Facebook: Liked diesen originalen Beitrag und
❤ Beantwortet mir eine Frage
❤Das zweite Los gibt es auf meinem Blog. Schreibt da bitte einfach einen lieben Kommentar :)
❤Über ein Like würden sich Anreas Otter (Autor) und ich (Weltbuntmalende Bücher) bestimmt auch sehr freuen :)
❤Teilen und Freunde markieren ist gerne gesehen, aber kein muss :)

Die Frage:
"..Wenn sich der helle Mond in den vielen tausend Blättern der Bäume oder im plätschernden Wasser der Bäche widerspiegelte, hoffte Daniel inständig, noch lange Zeit in dieser Gemeinschaft bleiben zu können.."
🎉In welcher Gemeinschaft möchte Daniel gerne bleiben? Wie heisst sie?
(Die Antwort könnt ihr ein einem meiner Beiträge finden)

Das Kleingedruckte:
👍Du bist über 18
👍Versand direkt von Andreas Otter
👍Du erklärt dich bereit, dass deine Adressaten an den Autor weitergeleitet werden und dein Name bei einem Gewinn öffentlich genannt wird
👍Für den Versand wird keine Verantwortung genommen
👍 Facebook kann nicht mitspielen
👍Das Gewinnspiel wird am 6.8. um 24 Uhr beendet, die Auslosung findet am 7.8. statt

Eryleion Buchvorstellung

Herzlich Willkommen zu meiner Buchvorstellung! Heute kommen einige Beiträge zu dem Fantasyroman "Eryleion".

Buchbeschreibung:
"Was zunächst wie ein Traum erscheint, entpuppt sich als bittere Realität:
Die Freunde Daniel und Frank erwachen in einer fremden Welt, ohne zu wissen, warum sie hierhergelangt sind.
Obwohl sie von einem faszinierenden Reitervolk aufgenommen werden, erfahren sie auch von ihm nichts über die Umstände ihrer Anwesenheit. Schließlich brechen sie auf, um einen geheimnisvollen Weisen und somit die Antworten auf all ihre Fragen zu finden.
Doch die lange Reise trennt die beiden Freunde und bringt sie in große Gefahr. Ein Schatten hat sich in dieser Welt festgesetzt, der die Existenz der beiden Fremden fürchtet.
Das Dunkel ist aber nicht die einzige Macht, die Daniel und Frank beobachten lässt …"


Die beiden Freunde Daniel und Frank landen auf mysteriöse Weise in einer fremden Welt, über die sich ein Schatten gelegt hat. Der Weg zurück in ihre Realität ist mit einer langen und beschwerlichen Reise quer durch Eryleion verbunden.

Hier eine kleine Leseprobe, die Andreas Otter auf Leserkanone.de zur Veröffentlichung gegeben hat:

"Wenn sich der helle Mond in den vielen tausend Blättern der Bäume oder im plätschernden Wasser der Bäche widerspiegelte, hoffte Daniel inständig, noch lange Zeit in dieser Gemeinschaft bleiben zu können. Zwar widersprach dies seinem Wunsch, nach Hause zurückzukehren, doch das aufregende Leben bei den Khelauin verdrängte die Erinnerungen und Gedanken an seine alte Welt. Er freute sich schon an den Abenden auf den nächsten Tag mit Shiria, auf die nächsten Worte in dieser so fremden Sprache und auf die freundlichen Bewohner. Wie gerne würde er sich mit ihnen unterhalten, denn nur einige Worte zu sprechen, genügte ihm nicht. Immerhin erlernte er täglich etwa vierzig Begriffe, und da seine Motivation, so schnell wie möglich die Sprache der Khelauin zu beherrschen, ungebrochen war, behielt er alle erlernten Wörter erstaunlich gut in seinem Gedächtnis.
     In einer besonders warmen Nacht konnte Daniel nicht einschlafen. Vorsichtig öffnete er die Tür und huschte leise durchs Haus. Im Freien angekommen, blähten sich seine Nasenflügel und sogen die kühle Nachtluft ein. Schwer atmend hielt er plötzlich inne, weil sich etwas bewegte: Einige Häuser weiter erleichterte eine Frau ihre Blase, und direkt hinter ihm kletterte ein Eichhörnchen einen Stamm empor.
     Sein Weg führte ihn zum Dorfplatz, an dem mittlerweile an beinahe jedem Abend viele der Bewohner am großen Feuer aßen und miteinander sprachen. Für ihn bedeuteten diese Begegnungen neben seinen kräftezehrenden Ausflügen mit Shiria den Höhepunkt des Tages. Nun, in der Stille der Nacht, würde er endlich Zeit finden, sich die beiden überlebensgroßen Figuren alleine anzusehen, die unweit des Platzes aus einem riesigen Baumstamm gefertigt hoch über ihnen thronten.
     Die eine Figur stellte eine Frau ohne Gesicht, die andere einen Mann dar. Die Frau, mit bemaltem Körper, nackten Brüsten und langem Haar, hielt beide Handflächen an die Stirn, als würde sie in ungewöhnlicher Haltung beten oder jemanden segnen. An ihr hingen Blumengirlanden, es lagen bunte Steine davor, geschnitzte Tiere, Teller voller Essen, Schmuckketten sowie Federn – Opfergaben an eine Göttin wahrscheinlich, die von den Khelauin offenbar sehr verehrt wurde.
     In der männlichen Gestalt vermutete Daniel ebenfalls einen Gott. Dieser war mit einem Trinkhorn an einer Seite, einem Pfeil in der Hand und mit vier Augen dargestellt. Auch an und vor ihm lagen und hingen Opfergaben, doch nicht so viele wie bei der Frau. Zudem waren es zumeist Waffen, geschliffene Steine und das Blut geschlachteter Tiere, die dieser Gottheit geopfert wurden.
     Daniel sah sich das männliche Wesen längere Zeit an. Das fahle Mondlicht beleuchtete die Konturen dieses Kunstwerks so, als würden sich die Muskeln des Mannes bewegen – ein einzigartiges Schauspiel der Nacht.
     Bald ging Daniel jedoch wieder zu dieser Frau, denn ihre Haltung mit den erhobenen Händen faszinierte ihn zutiefst. Für ihn war diese Frau eine Art »Mutter Erde«, wie sie von Ureinwohnern seiner Welt verehrt wurde, womöglich ein Sinnbild des Lebens und des Seins. Leider war er auf Mutmaßungen angewiesen, und so freute er sich ungemein darauf, eines Tages den Hintergrund dieser Kolosse erläutert zu bekommen. Doch schon jetzt spürte er eine deutliche Anziehungskraft dieser Frau, einen tiefen Respekt vor ihr, den er schon beinahe als demütig empfand.
     Plötzlich erschrak Daniel. Jemand war hinter ihn getreten, lautlos wie ein Schatten der Nacht. Die Person hielt sich noch einige Augenblicke im Dunkeln auf, bevor sie ins Licht des Mondes trat. Zu seiner Überraschung erkannte er Shiria.
     »Kannst du nicht schlafen?«, fragte sie ihn. Fragend hob Daniel seine Schultern, also wiederholte sie ihre Frage wesentlich einfacher. »Schlafen? Nein?«
     Nun nickte er. »Und du?«
     Shiria lächelte und schüttelte den Kopf. Sie staunte: Immerhin behielt er die Worte, die sie ihn lehrte. Vorsichtig kam sie näher, weil sie nicht wusste, ob Daniel gestört werden wollte. Zwar überraschte es sie, ihn hier am heiligen Ort anzutreffen, doch es sprach für ihn, von den Göttern ebenso angezogen zu werden wie jeder andere ihres Stammes. Sie wartete noch einige Augenblicke, trat dann zur Frauenfigur und legte eine Frucht auf einen der Teller. Zärtlich strich sie über die polierten Zehen der Göttin und schloss die Augen."

Erscheinungstermin: 19. Mai 2017
Länge: 604 Seiten
Verlag: Independently Published
Sprache: Deutsch