Sturmherz von Britta Strauss

Für die DrachenmonLesechallenge habe ich das Monatsbuch auch gelesen und an der Leserunde teilgenommen - ihr seid übrigens alle herzlich dazu eingeladen auch an den Leserunde (FB/Insta) mitzumachen.


Dieses mal war das Thema 'Meer', da passt dieses Buch super dazu. Denn es geht um Wesen, die im Meer wohnen...
Hier aber mal den Klappentext:
'Maris Sehnsucht nach dem Meer wächst von Tag zu Tag. Immer wieder träumt sie sich in eine Welt voller Wunder und Freiheit, bis sie in einer eisigen Winternacht erkennt, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt. Man sagt, es gäbe Seehunde, die ihre Tiergestalt ablegen und zu Menschen werden. Man sagt, sie seien ebenso kaltherzig wie verführerisch. Nur ein Märchen für kalte Winterabende? Während Mari die Wahrheit hinter einer uralten Legende aufdeckt, entspinnt sich eine Liebesgeschichte, wie sie magischer nicht sein könnte. Doch die Gier eines gnadenlosen Feindes droht alles zu zerstören.'


Ja, ich beginne mal wieder mit dem Cover: Leider ist das Gesicht im grossen ganzen nicht wirklich meins. Es gefällt mir nicht sehr gut, aber die allgemeine (auch farbliche) Stimmung passt sehr gut zum Inhalt.
Zu Beginn fand ich alles sehr verwirrend, es wird wahnsinnig viel Information in ein Kapitel gepackt, alles wirkt etwas zusammenhangslos. Die Spannung kann die Schriftstellerin allerdings sehr gut aufbauen und aufrecht erhalten. Was ich schön fand an dem Buch, es geht immer vorwärts. Ich hatte nie das Gefühl über eine lange Strecke einfach stehen zu bleiben. Ausser am Schluss, da war ich sehr unglücklich. Für mich hätte es den Epilog nicht mehr gebraucht.
Ich mag Epiloge aber meistens sowieso nicht sonderlich.
Naja, gehen wir weiter zum Schreibstil. Den fand ich persönlich sehr angenehm, auch interessant. Die Geschichte wirkte am Ende für mich in sich schlüssig, die Story lässt etwas zu hoffen übrig. Es war zwar etwas neues für mich, da ich diese Wesen noch nicht aus anderen Büchern kannte, teilweise waren die Charaktere aber einfach so nervig, dass ich das Buch am liebsten in eine Ecke gepfeffert hätte. Abgesehen von den Forscher fand ich die Charaktere aber wirklich toll. Mit Mari konnte ich mich gut anfreunden, ebenso mit ihrem Vater und dem alten MCMuffi. Mit Louan konnte leider bis zum Ende gar nichts anfangen. Er war mir viel zu distanziert und dann auf einmal völlig bei Mari und absolut verliebt. Nein, er konnte es nicht bis zu meinem Herzen schaffen - zum Glück hatte er ja Mari.

Für mich alles in allem ein Buch, welches ich gerne an Leser weiter empfehle, die sich wirklich mit der Thematik der Selkies auseinandersetzen wollen, darin einen Spass gefunden haben. Ich glaube, meine Wesen werden das nicht mehr. Dennoch hat das Buch ganz tolle Ansätze und die Idee ist wunderschön!
Für mich gibt es 3,5 Sterne.

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