Halloween Blogtour Geister Wesensvorstellung

Herzlich Willkommen bei den Geistern.
Ich möchte euch gerne einmal aufzeigen, was denn Geister sind, welche dass es unter anderem alle gibt (da werde ich niemals alle ansprechen können, aber doch wenigstens ein Paar) und noch ein paar gruselige Tatsachen einbringen.

Ein Geist, so geht man im Spiritismus aus, ist die Seele eines Verstorbenen, welche im Jenseits existiert und sich in der Welt der Lebenden zeigen kann.
Man bezeichnet diese Geister auch als Totengeister.
Diese können in unserer Welt  absolut zufällig und unvorhersehbar auftreten, das Ziel haben Menschen zu erschrecken oder Botschaften zu übermitteln.
Durch ein Medium, welches Geisterbeschwörungen und Materialisationheraufbeschwörungen durchführen, können solche Totengeister aber angeblich auch sichtbar, oder hör- bzw spürbar gemacht werden.
Im Volksglaube wird der 'Geist', ein Wesen, meist mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, aber zugleich mit menschlichen Eigenschaften, oft auch als Gespenst bezeichnet. Es ist ein Geistwesen, das „spukt“ – also den Menschen in irgendeiner Weise „erscheint“.
Optisch wird es oftmals auch aus Berichten von Betroffenen, als nebelhaft durchsichtig, angedeutet menschlich oder nicht menschliche Gestalt beschrieben.
Im engeren Sinne des Wortes sind Gespenster also auch Totengeister.
Ein Geistwesen ist bei den meisten ein immaterielles oder „feinstoffliches“ Wesen, dem übermenschliche, aber begrenzte Fähigkeiten zugeschrieben werden.
Von diesen Geistwesen gibt es verschiedenste Arten. Es gibt gute Geister und natürlich auch böse.
Zu den guten, ruhigen und eher zurückhaltenden Geistern zählen auch die Naturgeister.
Diese sind bekannt aus der Mythologie und sehr alten Überlieferungen.
Naturgeister werden meist weder als menschliche noch tierische, aber auch nicht notwendig unkörperliche Existenzen beschrieben.
Im Gegensatz zu den Haus- oder Herdgeistern, welche der Vorstellung nach in Gebäuden leben, werden Naturgeister eher als menschenscheu, und trotzdem, anhand äußeren Erscheinungen oder Verhalten als menschenähnlich, beschrieben.
Natürlich gibt es auch die Hausgeister. Um diese Gespenster handeln viele Sagen und Mythen, in denen sie für gewöhnlich als Schutzgeister auftreten, die über das jeweilige Heim wachen und Menschen, Tiere und Güter schützen. Allerdings gibt es da einen grossen Haken:
Wenn eine Tabuverletzunge oder ein Normverstoss der Hausbewohner in Kraft tritt, erscheinen die Hausgeister häufig als Plagegeister, Poltergeister, die gebannt oder vertrieben werden müssen, denn ansonsten arbeiten sie bewusst gegen die Menschen, Tiere und Güter.
Es ist schwierig, einen genauen Ursprung des Glaubens an den Hausgeist zu ermitteln. Der Hausgeist wurde als eines der ersten Male von Johann Leonhard Frisch in seinem Wörterbuch 1741 beschrieben. Er wurde als 'spiritus familiaris' bezeichnet, was einen eher gutmütigen Geist meint. Der Begriff 'Hausgeist' als Übertitel war ursprünglich nicht als Sammelbegriff für mehrere Geisterarten gedacht. Diese Bedeutung hat sich erst in der späteren Zeit entwickelt.
Die rein formale Psychologie erklärt den Glauben an Geister als eine Personifizierungdes Todes beziehungsweise der Seele.

Auch in Deutschland gab es schon sehr viele Berichte über Geistersichtungen. Ich habe mir einige davon herausgesucht und stelle euch diese kurz und knapp vor.

1.) Die Frau im Burgberg

Einer Sage zufolge lebte auf dem Burgberg bei Gehrden einst eine schöne Prinzessin. Ihre Beliebtheit erweckte den Neid einer bösen Hexe. Sie verwünschte das Mädchen, so dass ihr Schloss mitsamt seinen Bewohnern im Boden versank.
Heute sind nur noch Mauerreste auf dem Berg zu sehen. Doch alle hundert Jahre kehrt die Prinzessin in der Johannisnacht zurück und wartet auf einen Prinzen, der sie von ihrem Bann befreit. In dieser Nacht soll man anscheinend noch heute die Geister in den verfallenen Mauern umher spuken sehen können.

2.) Die Nordseeinseln

Auf den Inseln Sylt und Amrum soll es auch Spuk geben:
Ermordete, Gotteslästerer oder auch Selbstmörder kehren als "Gonger" in die Welt der Lebenden zurück. Ertrunkene Seefahrer überbringen ihre Todesnachricht und hinterlassen des Nachts feuchte Salzwasserspuren auf dem Boden. Sie erscheinen stets ihren Nachfahren der zweiten oder dritten Generation.
Die Legende der Gonger wurde auch in einem Horrorfilm verarbeitet ("Gonger - Das Böse vergisst nie").

3.) Das Geisterschiff vor Emden

Mitten in einem gewaltigen Sturm kam nachts ein Handelsschiff nach Emden. Kurz bevor es den rettenden Hafen erreichte, drohten Wind und Wellen es in die Tiefe zu ziehen. Die am Ufer stehenden Menschen schrien nach der Rettung der Seeleute, doch der Hafenwärter weigerte sich, das Wachboot herauszugeben. Er hegte einen Groll gegen den Kapitän des Schiffes, und obwohl sein eigener Sohn an Bord war, blieb er hart. Das Schiff ging unter. Bis heute sollen in stürmischen Nächten ein bläulich leuchtendes Geisterschiff vor der Küste zu sehen und die Schreie der sterbenden Seemänner zu hören sein.

Grundsätzlich ist es immer wieder eine Frage, ob man an die Geister glauben möchte, oder nicht, doch was, wenn man einmal einen richtigen Geist begegnet?
Meist werden die Geister in Kirchen, Klöstern und alten Anwesen gesichtet, ebenso auf Friedhöfen, an Kriegsschauplätzen und anderen Orten mit einer großen oder unheimlichen Vergangenheit.
Oft steht die Erscheinung in Zusammenhang mit einer verstorbenen Person.
Als Beispiel die Geschichte einer eingemauerten Nonne, die kläglich verhungerte. Sie scheint keine Ruhe zu finden. Sie will auf sich aufmerksam machen, damit man sie findet und ordnungsgemäß bestattet. Erst dann erlangt sie ihren Frieden und lässt die Lebenden in Ruhe. So verhält es sich mit den meisten Totengeistern.
In anderen Fällen verspüren Menschen, die ihren Partner oder ein Familienmitglied verloren haben, dessen Anwesenheit, oder sie sehen den Verstorbenen sogar regelrecht körperlich.
Dies kann kurz nach dem Ableben sein, aber auch noch Jahre später. Viele Betroffene hatten das Gefühl, der oder die Tote wollte ihnen nochmals Lebewohl sagen.
Betroffene berichten über eine plötzliche Kältewelle im Raum, die sie erschauern ließ, oder sie hatten das Gefühl, andere Personen seien anwesend und beobachten sie. Oft bleiben Uhren zeitgleich stehen, oder Bilder an den Wänden hängen schief oder fallen herunter. Fernseh- oder Radiogeräte schalten sich ein, Stühle oder andere Möbelstücke verschieben sich in Räumen. Es können Steine fliegen, Wasserlachen entstehen oder Geräusche oder Stimmen ertönen. Bei Poltergeistphänomenen können zudem Gegenstände zu Bruch gehen. Spuk ist zumeist harmlos, abgesehen vom Wüten eines Poltergeistes. Er kann kurzfristig auftreten, aber auch über viele Jahre hinweg anhalten. Manchmal, wie bei der „weißen Frau" in den Spukschlössern, hält er über Generationen an.

Doch für mich der tollste Geist ist und bleibt:
Kasa-Obake, der japanische. Schirm-Geist.
Der Kasa-Obake hat die Gestalt eines großen, traditionellen Papierregenschirms. Er trägt ein einzelnes, großes Auge und einen Mund mit sehr langer Zunge. In den meisten traditionellen Überlieferungen erscheinen Kasa-obake als freche, aber harmlose Wesen, die ihren ehemaligen Besitzern, die die Regenschirme zum Beispiel beim Einkaufen vergessen haben, Streiche spielen:
So geht die Sage um, dass dereinst ein verhexter Regenschirm Spaziergänger, die von Platzregen überrascht wurden, dazu verleitete, den Schirm aufzuspannen, um sich vermeintlich vor dem Regen zu schützen. Doch stattdessen packte der Kasa-obake seine Opfer am Handgelenk und trug sie meilenweit davon, um ihnen einen fiesen, aber harmlosen Streich zu spielen, als Rache, dass die Regenschirme immer wieder vergessen werden.
Nun gibt es ja natürlich einen riesigen Los-Kessel für den 31.10. :)
Der erste Buchstaben, den ihr bei mir sammeln könnt, ist 'R'.
Am Ende setzt ihr alles zusammen und sendet mir (an Weltbuntmalende Bücher) den Lösungssatz bis zum 4. 11. um Mitternacht <3

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