Schwarze Schwingen von Ela Mang

~ Todesengel küsst man nicht ~

Dieses Buch hatte ich jetzt so lange auf meinem Reader, dass es nun endlich an der Zeit war, es zu lesen.
Klappentext:
"In einem Feriencamp in Kroatien lernt die 16-jährige Mel den stillen und ernsten Arnon kennen. Mel ist fasziniert von ihm, obwohl sie den festen Vorsatz hat, sich niemals zu verlieben. Doch außer ihr scheint keiner der anderen Campteilnehmer Arnon zu kennen. Nicht einmal ihrer besten Freundin Kara ist der gutaussehende Junge bisher aufgefallen. Als im Camp ein Junge beinahe ertrinkt, hat Melanie ein Déjà-vu, denn auch sie wäre als Kind einmal fast ertrunken. Und eine weitere Erkenntnis trifft Mel wie ein Schlag: Damals war Arnon in ihrer Nähe! Doch wie kann das sein? Nur eins kann sie mit Gewissheit sagen: Arnon und sie verbindet etwas Besonderes ..."

Den Einstieg in das Buch fand ich sehr gelungen. Da die Hauptcharakter ebenfalls neu in das Sommercamp kamen, können sie, sowie die Leser, gleichzeitig alles zusammen neu entdecken und kennenlernen. Das mag ich immer sehr.
Allgemein sind die Charaktere alle eher jugendlich gestaltet, also auch mit den Problemen und Gefühlen von Teenagern. Es waren für mich sehr typische Themen, vorallem dass sie den Pflichten nachkommen mussten, sich verliebten und sich mit Liebeskummer auseinander setzen mussten, sowie allgemein der jugendliche Umgang ein grosses Thema ist (auftreten, sehen und gesehen werden, etc.).
Mel mochte ich aber trotzdem sehr, denn sie ist eine junge, pflichtbewusste, aber eben doch eine eigenständige und auch eigensinnige Dame.
Als sie sich im Camp etwas besser zurecht gefunden hat lernt sie natürlich auch schon gleich jemanden kennen, der Uhr sehr gefällt. Doch es kommen so viele Fragen über diese Figur auf, dass sie selbst nicht recht weiss was denken.
Ich fand den mittleren Teil des Buches schön und auch spannend, es passierte sehr viel, doch leider gab es auch einige Wiederholungen, welche ich eher übersprungen habe als Wort für Wort zu lesen - so zum Beispiel, dass sich am nächsten Morgen niemand erinnern kann.
Ansonsten gefiel mir die Art und Weise des Schreibens, der Stil, sehr gut. Ich fand die kleinen Dinge schön beschrieben und konnte mir alles sehr gut vorstellen, vorallem durch die bildliche Sprache im Buch.
Vorallem gegen Ende gefiel mir die Wendung in der Geschichte nochmals sehr gut - und ohne zu spoilern, ich habe nicht damit gerechnet.
                     (Bildquelle: Pinterest)

Allgemein ist es eine Geschichte, deren Story das Rad nicht neu erfunden hat, dennoch ist es eine tolle Geschichte, welche sehr gefühlvoll und auch spannend ist.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist sehr passend mit den Fantasyelementen. Die Farbgebung ist gut gewählt und die Emotionalität, welche ich auf dem Cover finde, spiegelt sich in der Geschichte wieder.
Für mich ein Buch, welches die 4 Sterne gut verdient hat.

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