Schneeblögchenkalender Nummer 11

Hallo meine Lieben, 
Heute darf ich euch einen ganz tollen Gewinn zeigen! 

Ich werde im folgenden Beitrag einige Buchstaben dunkel markieren. Schreibt euch diese ab und sendet mir via Facebook bis heute Abend (11.12.17) um 21 Uhr die Lösung per PN, somit nehmt ihr am Gewinnspiel teil. Dieses werde ich dann so bald wie möglich auslosen und den Gewinner bekannt geben.

Dieser hat dann 48 Stunden Zeit mir seine Adresse per PN zu senden.


Versandweg wird nicht versichert, geht nur nach DE und CH und Gewinn wird nicht ausgezahlt. Der Gewinner muss über 18 sein, ist bereit seinen Namen öffentlichen auf FB für die Gewinner Kündigung nennen zu lassen.
Die Gewinne werden alle von den Autoren gesponsert <3

Heute könnt ihr bei mir ein Printexemplar von Sandra Pulletz' "Sallys Weihnachtswunsch" gewinnen. 


Vielen Dank liebe Sandra für diesen Gewinn! 
Dazu bekommt ihr ein Paar Goodies.
Das Buch ist zusätzlich von der Autorin persönlich signiert, so wie sie Goodies auch.

Hier kommt eine Leseprobe aus einem anderen Buch von Sandra Pulletz: 


Alpensternküsse

Paula warf schwungvoll die Autotür des Taxis zu und stöckelte auf ihren nagelneuen Sandalen die Auffahrt zu ihrem Elternhaus entlang.
Keine zwei Sekunden, nachdem sie geklingelt hatte, öffnete ihr Vater Ralf die Haustür. Es war, als hätte er bereits auf sie gewartet. Freudestrahlend blickte er seine Tochter an und umarmte sie dann herzlich. »Paula, Liebes! Es ist so schön, dass du da bist!«
Paula ließ sich drücken, wenngleich sie erstaunt über Vaters gute Laune war. »Ist etwas passiert?« Sie drückte sich leicht von ihm weg. »Du bist ja so fröhlich!«
»Ist das etwa ein Vorwurf?«, wollte Ralf wissen und kniff seinen Mund gespielt beleidigt zusammen. »Darf man nicht mehr ausgelassen und bestens aufgelegt sein?«
»Doch ... natürlich«, erwiderte Paula. »Das ist nur ein ungewöhnlicher Empfang heute.« Ansonsten dauerte es immer eine Ewigkeit, bis ihr Vater zur Tür schlurfte und diese mit gleichgültigem Blick öffnete.
»Herein mit dir!« Paulas Vater schwang keck den Arm durch die Luft.
Paula nahm diese Geste als eine Einladung wahr und trat stirnrunzelnd ein. Sie ging direkt in das Wohnzimmer, ohne sich die roséfarbenen Peeptoes von den Füßen zu streifen.
»Hallo, Engelchen!«, wurde sie von ihrer Mutter Eleonore begrüßt. Diese stolzierte gerade mit einem Tablett in den Raum, auf dem drei gefüllte Sektgläser standen.
Jetzt wurde Paula eindeutig klar, dass hier irgendetwas nicht stimmte. Zuhause hatte es noch nie mittags Sekt gegeben. Eleonore stellte die Gläser auf den Couchtisch und hauchte Paula ein Küsschen auf die Wange.
»Was ist los?«, wollte Paula nun endlich wissen.
»Wir haben tolle Nachrichten, Engelchen!« Eleonore bekam glitzernde Augen.
»Was denn? Einen Lottosechser?«, erwiderte Paula ironisch. Nach den Reaktionen ihrer Eltern zu urteilen, lag sie vielleicht gar nicht so falsch. Ihr Vater setzte ein Strahlen auf, das von einem Ohr zum anderen reichte und ihre Mutter wischte sich tatsächlich eine Träne aus dem Augenwinkel.
»Sozusagen«, antwortete Ralf amüsiert.
»Nun lasst euch doch nicht alles aus der Nase ziehen!«, rief Paula ungeduldig.
»Geduld ist eine Tugend!«, mahnte ihre Mutter.


»Also gut«, murmelte Paula und setzte sich auf das Sofa. Sie schnappte sich ein Glas von dem Tablett. »Wir sollten wenigstens schon mal anstoßen«, meinte sie. »Auch wenn ihr mir den Grund anscheinend nicht verraten wollt. Aber Sekt sollte man eiskalt genießen. Wenn wir noch länger warten, wird er zu einer lauwarmen Brühe!«
Der spitze Blick ihrer Mutter entging Paula nicht, jedoch hatte sie keinen Nerv für ewiges Rätselraten und Herumsitzen.
»Wir haben eine Kreuzfahrt gewonnen«, rückte Ralf schließlich mit der Sprache heraus.
»Ach ja?« Paula blickte gespannt von ihrem Vater zu ihrer Mutter. Beiden stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Kurzerhand schnappte Eleonore die restlichen zwei Sektgläser, drückte ihrem Mann eines in die Hand und stieß mit ihren Liebsten auf den bevorstehenden Urlaub an.
»Du sagst ja gar nichts«, meinte ihre Mutter beinahe beleidigt.
»Ich freue mich natürlich für euch«, sagte Paula rasch. »Ihr habt euch die Auszeit mehr als verdient!«
Ihr Vater zwinkerte ihrer Mutter auffordernd zu. Dann leerte er das Glas in ein paar Zügen, was Paula wiederum verunsicherte. »Ist sonst noch etwas?«
»Wo du uns darauf ansprichst ...«, begann Eleonore zögernd. »Du kannst dich doch sicher an Tante Franziska erinnern?«
Paula dachte kurz nach, schüttelte dann jedoch den Kopf.
»Sie wohnt in einer Hütte«, half Ralf ihr auf die Sprünge. »Mitten in den Bergen.«
»Ach ja, ich weiß schon ...« Tatsächlich fiel Paula ein, dass es vor einigen Jahren, als ihre Oma noch lebte, einen Riesenstreit in ihrer Familie gegeben hatte. Tante Franziska litt angeblich unter einem Burn-out und wollte in den Bergen ein neues Leben anfangen. Oma reagierte darauf ziemlich verständnislos. Für sie war ein Burn-out eine Ausrede unserer Gesellschaft, sich vor den unangenehmen Dingen des Lebens zu drücken. Immerhin arbeitete Tante Franziska bei einer Bank. Ein angemessener Job, wie Oma gefunden hatte. Eine Hütte in den Bergen hingegen war in ihren Augen ein absoluter Rückschritt. Doch Tante Franziska hatte sich nichts sagen lassen und war daraufhin verschwunden. Der Kontakt zum Rest der Familie war regelrecht abgebrochen worden. Bis auf ein paar Briefe und hin und wieder einen Telefonanruf herrschte Stille.
»Was ist mit Tante Franziska?«, fragte Paula neugierig.
»Die Sache ist die ...«, druckste ihr Vater herum. »Sie wohnt auf einer abgelegenen Almhütte.«
»Und?« Paula nahm einen großen Schluck von ihrem perlenden Getränk.
»Sie hat sich irgendwie die Schulter verletzt ...«, ergänzte er langsam.
Plötzlich wurde Paula unruhig. Sie rutschte auf dem Sofa hin und her.
»Eigentlich wäre dein Vater zu ihr gefahren«, mischte sich nun auch Eleonore ein. »Doch jetzt haben wir ja diese Kreuzfahrt gewonnen ...«
Paula ahnte bereits, wo dieses Gespräch hinführen würde. Ihr Herz begann schneller zu klopfen. »Ihr denkt hoffentlich nicht, ich würde zu Tante Franziska fahren?«
Verlegen blickte ihr Vater zu Boden, während ihre Mutter sie mit ernster Miene ansah. »Genau so ist es«, sagte sie. »Du schuldest uns ohnehin noch einen Gefallen.«
(https://www.leserkanone.de/index.php?befehl=buecher&buch=41184&lp=1)

Habt ihr euch die markierten Buchstaben notiert und das Lösungswort herausgefunden? Ich bin gespannt. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Meine Nicht-Lieblinge #dmlcsonntag

Feiy - im Licht des Mondes von Juliane Maibach

Interview mit Rose - Rosen und Knochen