Superior von Anne-Marie Jungwirth


Im Rahmen der Leserunde der Drachenmond Lesechalleng 2017 habe ich dieses Buch gelesen. Mein Fazit dazu:

Klappentext: "Ein privilegiertes Leben und schier unbegrenzte Möglichkeiten – das bietet die Superior Human Society ihren Mitgliedern. Zumindest denen, die es wert sind …
"Du bist eine Superia, aber deine Gaben sind minderwertig."
Unzählige Male hat die 20-jährige Amelia diesen Satz schon gehört. Und jedes Mal war sie froh darüber.
Sie wollte nicht dazugehören.
Sie wollte nicht die Pflichten.
Sie wollte nicht, dass man ihr vorschrieb, mit wem sie sich paaren sollte.
Doch was Amelia will, ist für eine Andere bestimmt. Und was man von ihr will, ist schlimmer als eine Zwangsheirat."
Ja, das Buch hat eine mega spannende Seite die langsam langsam zum Vorschein kommt. Ich muss leider sagen, mich packte der Einstieg nicht zu 100 Prozent,  aber ich blieb trotzdem dran.
Es gab einige Stellen im Buch, welche mir zu ausführlich, zu langwierig beschrieben waren, so zum Beispiel die Auswahl des richtigen Ehemannes oder auch die Horrorszenarien von Amelia. Dennoch ist die Spannung das ganze Buch durch auf der Spitze und man möchte gerne jeder der kleinen Geheimnisse dieses Buches erfahren. Davon gibt es auch echt viele. Einige davon werden schon recht früh gelüftet, andere versteht man erst gegen Ende und geben dem Buch eine ganz neue Wendung.
Irgebdwann platzte dann die Bombe, die ganze Geschichte wurde immer verworrener und ich muss leider sagen, dass mir die Thematik und auch der Aufbau des Buches nicht so wirklich entsprochen haben.
Es ist ein interessantes Buch zum lesen aber es packte mich leider nicht.

Ich konnte nicht wirklich mit Amelia mitfiebern, auch wenn die Charaktere wirklich toll geschaffen und gut beschrieben waren. Allgemein wurde ich leider mit den wenigsten der Charaktere warm,  Amelia war nicht meine beste Freundin, aber sie war wirklich in Ordnung, ansonsten mochte ich Sky. Dann hat es sich aber...
Ach nein, natürlich Pandora..
Sie hat eine Geschichte, die mich wirklich sehr betroffen gemacht hat.
Den Schreibstil der Autorin  fand ich super, sehr angenehm zum lesen und auch mit einigen Stellen, an denen ich wirklich lachen musste (ich Sage nur Trump ist unser Untergang). Sie konnte schwierige Themen sehr gut ansprechen und hat eine tolle beschreibende Sprache.
Der Schluss war ganz gut, ich habe so nicht damit gerechnet. Mir ist ein wenig viel passiert gegen Ende, es ging mir alles etwas zu schnell.
Nichts desto trotz fand ich die Idee zum Buch sehr schön. Auch die überlegungen gefielen mir gut. Leider ist der Funke zum Thema des Buches nicht bis zu mir gekommen, daher gebe ich dem Buch leider nur 3 Sterne.

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