Elfenlicht Märtyrerkunst von Judith Laverna


Dieses Buch ist eine ganz eigene und spezielle Geschichte über Elfen und Menschen. Sie ist voll von Spannung, Verwirrung und Liebe. Die Geschichte fesselt und zieht einen in ihren Bann.

Hier der Klappentext:
'Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.'


Durch die Hauptperson Ayleen durfte ich als Leserin Einblicke in die Sitten und Bräuche, die Landschaften und die anderen Wesen aus der Welt der Elfen erhaschen. Durch den offenen Schreibstil stellt die Autorin alles sehr bildlich dar und ich konnte mich gut in der Umgebung wiederfinden.
Ayleen lernt, dass alles, was 'Normal' ist, nicht selbstverständlich ist und sie dafür kämpfen muss. Sie entführte mich mit ihrer aussergewöhnlichen Art zu denken in ganz andere Teile der normalen Welt der Elfen und so lernte ich auch mal eine andere Seite aus solchen Geschichten kennen.
Die Zusammenhänge der Personen und ihre Absichten blieben zu Beginn größten Teils unklar. Und dennoch bekamen dieses Buch und Ayleen meine Sympathie von Anfang an.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und hat mit ihren Worten, ihren Bildern etwas wunderschönes und einzigartiges geschaffen.

Die Charaktere sind alle sehr eigenständig und haben definitiv sehr viel Charakter und Charisma. Manchmal fand ich das gut, manchmal war es mir ein bisschen zu heftig oder zu viel hin und her, gerade mit Ayleens Vater. Das Verhalten der Elfen erinnert mich teilweise ein bisschen an Teenager, Wirklich so richtig sympathisch und angenehm ist keine der Elfen. Auch die Verbindung zur Natur ist verschwunden und der Zerstörungswahn kommt immer mehr in den Alltag.
Im Laufe des Buches wird Ayleen auch nicht mehr so hart von den anderen Elfen gequält und ihr Vater benimmt sich auch etwas anders.
Das Buch ist also definitiv nicht nur glücklich und fröhlich, es gibt auch einige Stellen, die sehr traurig und auch beängstigend sind. Und dennoch überwiegt beim Lesen das positive Gefühl die Geschichte beenden zu wollen.
Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung und gebe daher sehr gerne 4.5 Sterne.

Verlag: Papierverzierer Verlag
Veröffentlicht am 1.5.18

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